Auferstehungskirche

Die Auferstehungskirchengemeinde entstand als Tochtergemeinde der Stadtkirche um die am 3. Mai 1959 eingeweihte Auferstehungskirche am Sonnenberg. Bereits im Jahr 1937, also 22 Jahre vor der tatsächlichen Einweihung, hatte der Böckinger Kirchengemeinderat den Bau einer Kirche "auf dem Sonnenberg" beschlossen. Damals wohnten nördlich der Bahnlinie immerhin bereits 4500 Gemeindeglieder. Die Notzeit der Krieges- und Nachkriegszeit kam dazwischen, so dass es dann nach dem Kriegesende noch einmal 14 Jahre dauerte, bis die Auferstehungskirche fertig wurde.  

Sie ist eine Hallenkirche mit etwa 600 Plätzen und verträgt im Zeitalter zurückgehender Gemeindegliederzahlen leider keine räumliche Gliederung. 1960 erhielt die Kirche die Tauf-, Kreuz-, Zeichen- und Taufglocke, vier Glocken aus Bronze, die mit der Tonfolge e'- fis'-a'-h' dem Anfang von Christ ist erstanden, einem Choral, entsprechen. 

 

Hier finden Sie einen Lageplan der Auferstehungskirche.

Altarraum der Versöhnungskirche

Eine zweite Kirche mit Gemeindehaus steht im Holunderweg. Sie wurde am 31.3. 1996 als Anbau des Gemeindezentrums eingeweiht und trägt den Namen Versöhnungskirche. Zur Bauzeit zählte die Böckinger Gesamtkirchengemeinde 10 500 Gemeindeglieder. Man dachte damals über eine weitere Gliederung nach.

Es ist ein von der räumlichen Dimensionierung her eher kleines Kirchlein für 90 Gottesdienstbesucher geworden. Auch verzichtete man bewußt auf Turm und Glocken. Zusammen mit den Räumen des Gemeindezentrums kann aber ein Gottesdienstraum für bis zu 300 Personen geschaffen werden.
Etwas Besonderes  im evangelischen Kirchenbau ist seine Form, ein Rundbau mit 12 m Durchmesser, dessen aufgeschnittener und nach außen versetzter Altarraum ein stimmungsvolles Farbenspiel der seitlichen Kunstglasfenster von Raphael Seitz zulässt. Von ihm stammen auch das Lichtband der Oberlichter und das ausdrucksstarke Altarkreuz. Die drei Prinzipalstücke Atar, Ambo und Taufstein wurden von Bernd Stöcker, einem Münchener Bildhauer gearbeitet.

 
Hier ein Lageplan des Kreuzgrundgemeindezentrums mit der Versöhnungskirche.