Ökumenischer Freundeskreis für Flüchtlinge in Böckingen

 

 

 Wir vom "ökumenischen Freundeskreis für Flüchtlinge in Böckingen" möchten den Flüchtlingen und Migranten in Böckingen zeigen, dass sie bei uns willkommen sind. Unsere Unterstützung wird dankbar angenommen. Wenn man unfreiwillig in ein fremdes Land kommt, dessen Sprache man nicht spricht, freut man sich einfach über jede noch so kleine Hilfe, die wir gerne anbieten: Patenschaften, Sprachförderung für Kinder und Erwachsene, Hausaufgaben-Hilfe, Fahrradwerkstatt, Begleitung bei Behördengängen und Arztbesuchen, Organisation von Dolmetschern und Übersetzungen, Versorgung mit Sachspenden, Freizeitangebote, Unterstützung bei Problemen im Alltag, Transportangebote, Hilfe bei der Wohnungssuche und dem Umzug. 

 

 

Wer helfen möchte, kann sich gerne melden bei:

Peter Stadler, Kirchsteige 8, 74080 Heilbronn, T. 07131-2050990, e-mail: Peter.Stadlerdontospamme@gowaway.elkw.de

Marianne Loudwin-Dees, kath. Kirchengemeinden Heilig-Kreuz und St. Kilian, Böckingen

Geldspenden nehmen wir gerne entgegen auf dem Konto der Evangelischen Kirchengemeinde Böckingen mit dem Stichwort „Flüchtlingsarbeit“:

Kreissparkasse Heilbronn BIC HEISDE66, IBAN DE02 6205 0000 0004 7002 27

 

Warum Flüchtlingsarbeit?

Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July dankt für den bisherigen Einsatz in der Flüchtlingshilfe und bittet darum, in diesem umfassenden Engagement nicht nachzulassen.

Liebe Gemeinde, 

viele Menschen, die vor Krieg, politischer Verfolgung oder extremer Armut geflohen sind, suchen bei uns Schutz und Rettung. Über viele Umwege, meist unter großer Lebensgefahr, kommen sie nach Europa. 

Auch hier bei uns in Württemberg sind viele auf der Suche nach Schutz und einem menschenwürdigen Leben angekommen. Das stellt das ganze Land und auch unsere Kirchengemeinden, Kirchenbezirke und die Landeskirche vor Herausforderungen. Ich danke allen von Herzen, die das Ihre tun, um die Not zu lin-dern und ermutige sie, weiter in der Unterstützung, der Betreuung und der Suche nach Unterbringungs-möglichkeiten zusammenzustehen. 

Neben der bewegenden Hilfsbereitschaft ist auch die Sorge vieler Menschen zu spüren, ob die Kraft reicht; die Angst vieler davor, was werden wird. Diese Sorge und diese Angst soll nicht verschwiegen werden. Aber auch nicht unsere Antwort, wo wir Sorgen und Ängste vorbringen: vor Gott selber. „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit“ (2. Tim. 1,7). 

In den Menschen, die aus dem Elend zu uns kommen, begegnet uns Christus selber: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“ (Mt. 25,40). Und wo Ihnen Christen begegnen, laden Sie diese zum Gottesdienst ein. Beten Sie auch für die Christen, die in ihren Heimatkir-chen ausharren und Zeugnis für unseren gemeinsamen Glauben geben. 

Dr. h. c. Frank Otfried July 
Landesbischof