Nichts muss so bleiben wie es ist.

Diesen Satz kann man je nach eigener Gestimmtheit als Bedrohung oder auch als Verheißung erleben. Wer mit seiner Situation gerade sehr zufrieden ist, erlebt diesen Satz als Mahnung, dass es auch anders, also schlechter kommen könnte. Wer sich allerdings in der verzweifelten, ja hoffnungslosen
Situation befindet, wird ihn als ein Versprechen auf eine bessere Zukunft hören.
Nichts muss so bleiben wie es ist, ist eine zentrale Aussage des Christentums. Während der Mensch in anderen Religionen auf das Rad des ewigen sich Wiederholens von Werden und Vergehen geflochten ist, rechnet der Christ mit dem Wort aus der Offenbarung des Johannes: "Siehe ich mache alles neu." Darauf warten wir, an diesem Neuen wollen wir auch mitgestalten in unserer Kirchengemeinde. Lassen Sie sich ansprechen.
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